Testament und Vorsorge

Böse Überraschungen vermeiden durch rechtssicheres Testament

Immobilien sind gefragte Wertanlagen – dessen sind Sie sich als Immobilieneigentümer sicherlich bewusst. Vermutlich machen Sie sich Gedanken darüber, was mit dem Haus oder der Wohnung passiert, wenn Sie einmal nicht mehr da sind. Dabei geht es um materielle und um emotionale Themen. Vielleicht wünschen Sie sich auch, dass die Immobilie in gute Hände kommt und die „richtigen“ Menschen davon profitieren. Dazu ist es wichtig, sich rechtzeitig um den Nachlass zu kümmern.

Nun ist es sicherlich nicht einfach, sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen. Trotzdem sollten Sie das Thema Testament nicht hinauszögern und es früh genug aufsetzen. So werden Streitigkeiten und Unstimmigkeiten innerhalb der Familie vermieden und Ihr letzter Wille so befolgt, wie Sie sich das wünschen. Für ein rechtsgültiges Testament müssen allerdings Inhalt und Form korrekt sein. Deshalb ist es empfehlenswert, dass Sie sich fachliche Unterstützung holen und zudem offen mit Ihren Erben über die Thematik sprechen. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass keine bösen Überraschungen passieren und Sie Ihren Ruhestand sorgenfrei genießen können.
 

Digitaler Nachlass und andere Regelungen: Kaum einer sorgt vor

Oftmals wird die Vorsorge noch sträflicher vernachlässigt als das Thema Testament. Viele Menschen denken nicht an die zahlreichen Dinge, die im Vorfeld zu regeln sind wie beispielsweise der digitale Nachlass, der verstärkt eine Rolle spielt. Dabei geht es z.B. um Online-Verträge oder Nutzerkonten im Internet. Häufig stehen die Hinterbliebenen mit der Datenflut alleine da. Geregelt werden müssen auch Mitgliedschaften, Versicherungen, Bestattungswünsche oder Altersvorsorge.

Beispielsweise kann es darum gehen, eine Immobilie zu verkaufen, damit die Kosten für ein Pflegeheim abgedeckt werden können. Für den Verkauf sind Angehörige wie Ehepartner, Kinder oder andere Verwandte allerdings nicht automatisch berechtigt. Das kann zur Herausforderung werden, wenn der Eigentümer nicht vorgesorgt hat und keine rechtlich gültige Vollmacht vorliegt. Dann erhalten andere die Entscheidungskraft dafür, was passiert – sowohl in Vermögensangelegenheiten als auch bei geschäftlichen Vorgängen und der medizinischen Betreuung.
 

Download Testament/Erbvertrag.
 

Gute Planung sorgt für eine sorgenfreie zweite Lebenshälfte

Deshalb ist es enorm wichtig, dass Sie eine oder mehrere vertrauenswürdige Personen mit der Regelung aller Belange bevollmächtigen. Auf diese Weise nehmen Sie Ihre Zukunft in die eigenen Hände und können sicher sein, dass alles in Ihrem Sinne gehandhabt wird. Für die Nachlassabwicklung gibt es also vieles zu beachten. Dazu einige Beispiele:

  • Testament oder Erbvertrag erstellen und hinterlegen
  • Vermögensübersicht, bei der Soll und Haben berücksichtigt wird (z.B. Hypotheken, Kredite, Schulden sowie Bankkonten, Versicherungen, private Altersvorsorge, Immobilien)
  • Vollmacht für sämtliche Internet-Zugänge (z.B. E-Mail-Dienste, soziale Netzwerke, eigene Website, Bezahldienste, Zugangsdaten zu PC, Handy etc.)
  • sonstige Mitgliedschaften und Abonnements (z.B. Vereine, Förderkreise, Fitnessclubs, Zeitschriften, Tageszeitungen)
  • Bestattungsverfügung (z.B. wer soll sich um die Bestattung kümmern, wo und wie möchten Sie bestattet werden, wer soll bei der Trauerfeier dabei sein)

Das ist nur ein kleiner Auszug aus all den Themen, an die Sie in Sachen Nachlass denken sollten. Gerne informieren wir Sie ausführlich über dieses Thema und freuen uns, mit Ihnen gemeinsam Ihre sorgenfreie zweite Lebenshälfte zu planen. Sprechen Sie uns also gerne dazu an!
 

Tipps zur Testamenterstellung
Ratgeber Testament